BB-BMDB

Brandenburger Biomaterial- und Datenbank:

Das Pilotprojekt „Brandenburger Biomaterial- und Datenbank“ - kurz BB-BMDB - ist eines der ersten von der FGW geförderten Vorhaben und gründet auf der vom Brandenburger Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur unterstützten Initiative „Gesundheitscampus Bran-denburg“. Übergeordnetes Ziel des Projekts ist der Ausbau von Forschungsverbünde mit dem Schwerpunkt „Medizin und Gesundheit des Alterns“. 

Das Projekt soll die anwendungsnahe Forschung intensivieren und die Vernetzung aller Forschungseinrichtungen in der Region fördern. Das Konzept zielt darauf ab Proben menschlicher Körpersubstanzen, die mit demographischen und klinischen Daten verknüpft sind, unter Einhaltung rechtlicher Grundlagen für FGW-Forschungsprojekte zur Verfügung zu stellen. Dies betrifft im Besonderen Daten und Materialien, die im Rahmen von Registerstudien oder prospektiven klinischen Studien erhoben wurden. 

Was wir tun

Die BB-BMDB ist eine Einrichtung mit dezentraler Struktur, so dass sich sowohl die Lagerung der Materialien und Daten als auch deren Verarbeitung (Analytik) weitgehend dezentral vollzieht. Generell erfolgt ein Austausch von Proben und Daten zwischen den verschiedenen Partnerstandorten. Die Biobank übernimmt hierbei im Wesentlichen eine Vermittlungsfunktion aber auch qualitätssichernde Aufgaben bez. der Einhaltung festgeschriebener Standards für die Qualität von Bio-Proben und Daten. Auf Wunsch der beteiligten Partner betreut und berät die BB-BMDB bei der Durchführung von prospektiven Sammlungen/Studien.

Brandenburger Biomaterial- und Datenbanken

Die Gesamtverantwortung als Träger der Brandenburger Biomaterial- und Datenbank übernimmt die Fakultät für Gesundheitswissenschaften. 

Dazu werden derzeit Verträge zwischen den drei Trägerhochschulen Universität Potsdam, Brandenburgisch Technische Universität Cottbus-Senftenberg und der Medizinische Hochschule Brandenburg Theodor Fontane aus-gearbeitet.

Wichtige Dokumente für die BB-BMDB

Dokumente, welche im Rahmen der Brandenburger Biomaterial- und Daten-sammlung benötigt werden (z.B. Patienteninformation und Einwilligung, Ethikantrag, Studienprotokoll und Arbeitsanweisungen/SOPs) können auf Anfrage zugesandt werden. Diese können als Vorlage für die jeweiligen Projekte (klinische Studien) verwendet werden.

Rechtliche Grundlagen
 

Es ist vorgesehen, dass die Spender eine Einwilligung in schriftlicher Form gegeben haben, die die Verwendung ihrer Biomaterialproben (Gewebe und Körperflüssigkeiten) und Daten im Rahmen der standortübergreifenden Prozesse der Brandenburger Bioma-terial- und Datenbank erlaubt. Zudem werden auf die internen Prozesse der Datenverarbeitung und die Daten-schutzkonzepte der teilnehmenden Standorte verwiesen.  Die Einsicht bzw. Nutzung der gespeicherten Datensätze können über eine Suchanfrage an die BB-BMDB beantragt werden. 

Modelle von Biomaterial- und Datenbanken

Die BB-BMDB versteht sich als Informations- und Serviceplattform: Die Verarbeitung und wissenschaftliche Charakterisierung (Forschung) der Biomaterialien erfolgt i.d.R. an den beteiligten Wissenschaftseinrich-tungen. Das Biomaterial und die medizinischen Kontextdaten können an die externen (dezentralen) Einrichtungen zum Zweck der Analytik und Auswertung in Forschungsvorhaben weitergegeben werden. Die Biobank tritt allgemein als Dienstleister auf und kann auf Wunsch der Kooperationspartner den qualitätsgesicherten Einschluss von Patienten/Probanden, inklusive den Materialerwerb, die Zwischenlagerung, Zulieferung bzw. Transport der Bioproben zu den externen Nutzern sowie die Verwaltung der Daten übernehmen.

Leistungen der BB-BMDB
 
  • Betreuung und Beratung von Projektanfragen und prospektiven Sammlungen/Studien
  • Zuordnung und Speicherung von klinischen Informationen
  • Verwaltung und Weitergabe von Proben und Daten an externe Partner
  • Unterstützung bei der klinischen Forschung (einschließlich Forschungstätigkeit und Datenanalyse)
  • Qualitätssicherung und -management der Daten und Proben
  • Übernahme und Eingliederung retrospektiver Biomaterialsammlungen
Ansprechpartner an der FGW
 

Die Brandenburger Fakultät für Gesundheitswissenschaften (FGW) un-terstützt das Pilotprojekt mit dem Titel “Aufbau einer Brandenburger Bio-material- und Datenbank” mit größtem Nachdruck.

Bei Rückfragen steht Ihnen Herr Univ.-Prof. Dr. med. René Mantke, Prodekan für Forschung der FGW und Direktor der Klinik für Allgemein- und Viszeral-chirurgie der Medizinischen Hochschule Brandenburg gerne zur Verfügung.

Prodekan für Forschung der FGW:
Prof. Dr. René Mantke
Hochstraße 29
14770 Brandenburg an der Havel
Tel.: +49 3381 411200
Mail: rene.mantke@biobank-brandenburg.de

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